Opel Fahrzeugübersicht

Kleinstwagen

Adam (seit 2013)
Neugestaltetes Modell das als Einsteigermodell dient. Mit einer Vielzahl an Ausstattungsvielfalt individuell konfigurierbar.

Karl (ab 2014)
Neugestaltetes Modell das als unteres Einsteigermodell dienen soll.


Kleinwagen

Chevette 1980– - 1982
Zwischen dem Auslaufen des Kadett C und dem Start des Corsa A als billigeres Auto angeboten. Der Chevette wurde von Vauxhall produziert.

Corsa A 1982– - 1993
rd. 3.100.000 Produzierte Fahrzeuge
Erster Kleinwagen von Opel. Zuerst nur als Zweitürer (Steilheck und Stufenheck), ab 1985 auch als Viertürer erhältlich gewesen. 1987 wurde das Stufenheck hierzulande gestrichen.

Corsa B 1993 - –2000
rd. 3.750.000 Produzierte Fahrzeuge
Der erste Corsa entstand auf Basis des Konzepts Opel Junior, das bereits 1983 vorgestellt wurde. Er war in den 1990ern der erfolgreichste Kleinwagen in Deutschland.

Tigra C 1994– - 2000
rd. 251.000 Produzierte Fahrzeuge
Auf dem Corsa B basierendes Sportcoupé.

Corsa C 2000 - –2006
Eine Weiterentwicklung des erfolgreichen Vorgängers. Der Corsa C diente auch als Basis für die Modelle Tigra TwinTop, Meriva und Combo.

Tigra TwinTop B 2004 - –2009
Auf dem Corsa C basierendes Cabriolet mit Stahlklappdach.

Corsa D 2006 - 2014
Stark abweichendes Heckdesign zwischen Drei- und Fünftürer. Er basiert auf einer Kooperation mit Fiat. Facelift in 2011 mit neuer einheitlicher Opel Sicht und geänderten Frontscheinwerfern.

Corsa E seit 2014
Äußerlich stark am Vorängermodell angelehnt, technisch aber komplett überarbeitet und mit Featuren aud der Mittelklasse .


Kompaktklasse

Olypmia 1947 - –1953
156.870 Produzierte Fahrzeuge
Ein geändertes Vorkriegsmodell von 1935 und erster Opel-Pkw nach dem Krieg. Im Jahre 1950 modernisiert, z. B. mit einem anderen Kühlergrill.

Kadett A 1962 - –1965
649.512Produzierte Fahrzeuge
Im extra hierfür errichteten, neuen Opel-Werk Bochum produziert. Erhältlich als zweitürige Limousine, dreitüriger Kombi (Caravan) und Coupé. Nach dem Facelift 1964 hatte er eine etwas eckigere Front.

Kadett B 1965 - –1973
2.649.501 Produzierte Fahrzeuge
Weiterentwicklung des Vorgängermodells, erstmals auch als Viertürer und Schrägheck-Limousine (ab 1967). Von 1967 bis 1970 mit anderer Frontpartie und besser ausgestattet als Opel Olympia produziert. 1967 technisch überarbeitet (neue Hinterachse, aufgewerteter Innenraum). Verkaufsschlager, zeitweise vor dem VW Käfer auf dem 1. Rang der Neuzulassungen.

Kadett C 1973 - –1979
1.701.000 Produzierte Fahrzeuge
Neue Karosserie mit weitgehend unveränderter Technik des Vorgängers. Zusätzliche Modelle waren der Kadett City mit großer Heckklappe und der Aero, ein Targa-Cabrio, das von Baur in Stuttgart gebaut wurde. Die Scheinwerfer waren beim Grundmodell rund, beim L-Modell quadratisch (ab 1977 bei allen Modellen, gleichzeitig wurden die Blinker neben die Scheinwerfer verlegt). Das Modell wurde im Ausland bis 1990 produziert.

Kadett D 1979 - –1984
2.092.087 Produzierte Fahrzeuge
Völlige Neuentwicklung, erster Opel mit Frontantrieb. Die nüchterne, moderne Karosserie unterscheidet sich stark von den Vorgängern. Versionen: Schrägheck (mit großer oder kleiner Heckklappe), Kombi und Lieferwagen (Kombi ohne hintere Seitenfenster). Erstmals auch mit Dieselmotor lieferbar.

Kadett E 1984 - –1991
3.779.289 Produzierte Fahrzeuge
Die Karosserie wurde rundlicher und strömungsgünstiger. In enorm vielen Versionen lieferbar: drei- und fünftüriges Schrägheck, viertüriges Stufenheck, drei- oder fünftüriger Kombi, Cabrio (1987 bis 1993) und Hochdachkombi Combo. Sehr erfolgreich; ab 1994 mit geänderter Karosserie als Daewoo Nexia in Korea weitergebaut.

Astra F 1991 - –1998
4.952.116 Produzierte Fahrzeuge
Neuentwicklung, erstmals auch mit Fahrerairbag erhältlich. Der Name Astra stammt von Vauxhall, mit dieser Bezeichnung verließ bereits in den 1980er Jahren der Kadett für Großbritannien die Bochumer Bänder. Absatz zeitweise fast so groß wie der des VW Golf. Karosserievarianten: drei-/fünftüriges Schrägheck, Stufenheck, Caravan und Cabrio (entworfen und gebaut von Bertone, lief noch bis 2000). 1994 erfolgte eine Modellpflege.

Astra G 1998 - –2004
rd. 3.600.000 Produzierte Fahrzeuge
Völlig neu gestaltetes Modell wieder als drei- und fünftüriges Schrägheck, Stufenheck, Caravan und Cabrio. Außerdem hießen die sportlichen Modelle statt Gsi nun OPC. Eine weitere Karosserievariante war das Coupé als inoffizieller Nachfolger des Calibra. Dessen Markterfolg war jedoch enttäuschend.

Astra H 2004 -–2009
Vollständige Neuentwicklung auf der Delta-Plattform von General Motors. Karosserievarianten: Dreitürer (GTC), Fünftürer, Kombi und Hardtop-Cabrio (Twin Top); ab 2006 kam auch ein Stufenheck hinzu (zunächst nur für Ost- und Südeuropa sowie Asien, doch seit 10/2008 auch in Deutschland lieferbar). Ein Erfolgsmodell, das schon im Jahr 2006 die Millionengrenze überschritt. 2007 erhielt der Astra H eine Modellpflege.

Astra J 2009- 2014
Neugestaltetes Modell, starke Anlehung an den Insignia. Ab Herbst 2011 auch als Kombi, der Neuerdings Sports Tourer heisst.



Mittelklasse

Olypmia A 1967 - –1970
80.637 Produzierte Fahrzeuge
Von 1967 bis 1970 wurden luxuriös aufgewertete Modelle des Opel Kadett B, zumeist mit den jeweils stärksten verfügbaren Motoren, unter dem Namen Opel Olympia angeboten.

Ascona A 1970 - –1975
692.000 Produzierte Fahrzeuge
Um die Lücke zwischen Kadett und Rekord zu füllen, brachte Opel 1970 dieses komplett neuentwickelte Fahrzeug auf den Markt. Dieses Marktsegment war vor allem vom Ford Taunus beherrscht. Auch ein Kombi (Caravan) wurde angeboten.

Manta A 1970 - –1975
498.553 Produzierte Fahrzeuge
Fünfsitziges Sportcoupé auf Basis des Ascona A.

Ascona B 1975 - –1981
1.512.917 Produzierte Fahrzeuge
Der Ascona war nach den Werksferien 1975 erhältlich und besaß anfangs die vom Vorgänger bekannten und bewährten Reihenvierzylinder-Motoren von 60 bis 90 PS. Ab 1979 erfolgte der Einsatz neuer OHC-Motoren. Eine Variante dieses Fahrzeugs wurde in Großbritannien ab 1976 als Vauxhall Cavalier verkauft.

Manta B 1975 - –1988
557.940 Produzierte Fahrzeuge
Der auf dem Ascona B basierende Manta B erreichte Kultstatus und war das am längsten gebaute Opel-Modell. Er war ab 1978 auch als Combi-Coupé (Manta CC) mit großer Heckklappe im Programm.

Ascona C 1981 - –1988
1.721.647 Produzierte Fahrzeuge
Der Ascona C war nach dem Kadett D das zweite Opel-Modell mit Frontantrieb und basierte auf der internationalen J-Plattform von General Motors. In Großbritannien unter der Bezeichnung Cavalier auch als Kombi lieferbar und von der GM-Tochter Holden in Australien gebaut.

Vectra A 1988 - –1995
707.075 Produzierte Fahrzeuge
Völlige Neuentwicklung und ein großer Erfolg. Ende 1992 bekam er eine Modellpflege.

Calibra 1990 - –1997
238.647 Produzierte Fahrzeuge
Auf dem Vectra A basierendes Sportcoupé, das an den Erfolg des Manta anknüpfen sollte. Besonders herausragend waren der damals als niedrig angesehene Cw-Wert von 0,26 und die sehr schmalen Dreifach-Ellipsoid (DE)-Scheinwerfer (nur 70 mm hoch). Der Calibra wurde auch in Finnland produziert.

Vectra B 1995 - –2002
rd. 1.000.000 Produzierte Fahrzeuge
Der Vectra B war nun erstmals seit dem Ascona A wieder ein Mittelklassewagen, der als Kombivariante erhältlich (Caravan) war. Ein Facelift folgte Anfang 1999.

Vectra C 2002 - –2008
Neue Fahrzeuggeneration mit gewöhnungsbedürftiger Formgebung und viel Elektronik. Erfolg weit hinter den Hoffnungen zurück geblieben, daher kam schon im Herbst 2005 ein umfassendes Facelift mit stark überarbeiteter, an den Astra H angelehnte Front und überarbeitetem Innenraum. Ab 2003 auch wieder als geräumiger Caravan im Programm gewesen.

Signum 2003 - –2008
Als neue Fahrzeugklasse vermarktete Variante des Vectra C mit langem Radstand wie Vectra Caravan, aber zwei Einzelsitzen hinten und kürzerer Karosserie. Dieses Modell hatte ebenfalls das umfassende Facelift des Vectra bekommen.

Insignia A 2008 - 2017
Nachfolger des Vectra C. Im März 2009 folgte die Kombivariante, nun nicht mehr Caravan, sondern Sports Tourer genannt. Er erhielt außerdem eine Vielzahl an Auszeichnungen, u.a. zum Auto des Jahres 2009. Facelift in 2013 mit leicht geänderter Frontschürze und am Heck.

Insignia B 2017 - ....

Die zweite Generation des Insignia bringt eine einen neuen Schwung in das Design. Das Fahrzeug verliert bis zu 200 kg Gewicht gegenüber seinem Vorgänger. Dazu ist im Fond und vor allem im Kofferraum wieder mehr Platz. Technisch sind eine Vielzahl an Assistenzsystemen sowie ein neuartiges LED Licht verfügbar.


Obere Mittelklasse

1953–1957
Olympia Rekord
Erste Opel-Neuentwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg (gemeinsam mit dem Kapitän von 1953). Übernahme der amerikanischen „Pontonform”.

1957–1960Rekord P1In jeder Hinsicht deutlich moderner als sein Vorgänger. Als Zwei- und Viertürer erhältlich, sowie auch als Kombi (Caravan) und Lieferwagen (ohne Fenster am Laderaum). Sehr erfolgreich bei Familien und Handwerkern.

1960–1963Rekord P2Stark überarbeitete Karosserie mit „entbarockisierter” Formgebung, technisch weitgehend unverändert.

1963–1965
882.433Rekord ANeues Modell mit sehr geradliniger und nüchterner Form. Mit ihm erfolgte bei Opel die Einführung von Bezeichnungen für folgende Baureihen durch Buchstaben in alphabetischer Reihenfolge.

1965–1966
293.066Rekord BZwischentyp mit neuen CIH-Motoren in weitgehend unveränderter Vorgängerkarosserie.

1966–1972
1.274.363
Rekord CNeue Karosserie mit dem typischen „Hüftschwung” über der Hinterachse, verbessertes Fahrwerk. Nun gab es auch eine Coupé-Version mit fließendem Heck und einen fünftürigen Kombi erhältlich. Erfolgreichstes Opel-Mittelklassemodell, in Brasilien bis 1990 weiter gebaut.

1967–1971
156.497Commodore AEin etwas aufgewerteter Rekord C mit Sechszylinder-Motoren. Der Commodore war als Limousine und Coupé verfügbar.

1971–1977
1.128.196Rekord DDie Form des Rekord D war wieder „europäisch”. Der Wagen hieß anfangs "Rekord II", um Verwechslungen zu vermeiden, dass es ihn ausschließlich als Dieselfahrzeug gäbe. Tatsächlich gab es hiermit einen Rekord ab 1972 erstmals auch mit Dieselmotor. Varianten waren auch hier Limousine, Caravan und Coupé.

1972–1977
140.827Commodore BDie Sechszylinder-Version des Rekord D. Auch er wurde als Coupé und Limousine gebaut.

1977–1982
967.064Rekord E1Neue Karosserie und Vorderachse, ansonsten die Technik des Vorgängers. Letztmalig auch (bis 1981) als wenig gefragte zweitürige Limousine angeboten.

1982–1986
487.193Rekord E2Tiefgreifendes Facelift mit völlig neuer Frontgestaltung, die Motoren blieben jedoch fast völlig unverändert. Der Rekord E2 war von Anfang nur noch als viertürige Limousine, drei- bzw. fünftüriger Caravan sowie als seltener, dreitüriger Kastenwagen erhältlich.

1978–1986
129.644Senator ADer Senator löste die Opel KAD B-Baureihen ab, war jedoch nicht mehr der automobilen Oberklasse zugehörig. Er basierte auf dem Rekord, hatte im Vergleich zu diesem eine wesentlich aufwändigere Hinterachse, stärkere Motoren und war über diesem angesiedelt. Ende 1982 erfolgte ein Facelift im Stile des Rekord E2.

1978–1986
43.812MonzaDer Monza war ein auf dem Senator basierendes Sportcoupé und damals mit bis zu 180 PS das leistungsfähigste Fahrzeug von Opel. Nach dem Facelift Ende 1982 kam auch er, wie der Rekord und Senator, mit der neuen Opel-Einheitsfront.

1978–1982
80.521Commodore CAuch zum Rekord E gab es wieder eine Sechszylinder-Version, die aber zu Gunsten des Senator bereits 1982 (Zweitürer wie Rekord E schon 1981) eingestellt wurde, dessen Front er auch besaß. Er war übrigens der einzige Commodore, der (wenn auch nur etwas über einem Jahr) als Kombi erhältlich war, Voyage genannt.

1986–1993
961.241Omega AEine völlig neu entwickelte Fahrzeuggeneration mit damals modernster Technik und eine gemeinsame Plattform mit dem Senator B hatte. Er war mit Vier- und Sechszylinder- sowie Dieselmotoren als Stufenheck und Kombi (Caravan) erhältlich.

1987–1993
69.943Senator BDer Senator B basierte auf dem zeitgleich entwickelten Omega A. Der Verkauf des Senator B lief mit der Zeit immer schlechter, so dass sich Opel zur Einstellung des Modells entschied. Fortan wurde die obere Mittelklasse ausschließlich vom Omega bedient.

1994–2003Omega BInnen und außen war die zweite Generation größer als der Vorgänger. Der Omega B war mit neuen Motoren, Airbags und konkurrenzfähigem Dieselmotor lieferbar. Längere Qualitätsprobleme, Marketingfehler und zu lange Modelllaufzeit führten nach erfolgreichen Anfangsjahren zu immer schlechterem Absatz. Die Fertigung wurde daher 2003 ersatzlos eingestellt – Opels Abschied aus der oberen Mittelklasse. Diese Angebotslücke wird mit Modellen der GM-Marken Saab und Cadillac kompensiert.


Oberklasse

1948–1953Kapitän '48Der erste Kapitän nach dem Krieg war ein fast unverändertes Vorkriegsmodell von 1938. Im Jahre 1951 gab es einige Retuschen, zum Beispiel einen neuen Kühlergrill.

1953–1955Kapitän '53Erste Nachkriegskonstruktion von Opel (gemeinsam mit dem Olympia Rekord), mit Pontonform und „Haifischmaul“-Kühlergrill im amerikanischem Stil.

1955–1958Kapitän '55Mit mehr Ausstattung, stärkerem Motor, neuem Kühlergrill aus senkrechten Gitterstäben und angedeuteten Heckflossen.

1958–1959Kapitän P 2,5Im Traumwagenstil mit Panoramascheiben. Er wird wegen der Form der Heckleuchten auch als „Schlüssellochkapitän“ bezeichnet.

1959–1963Kapitän P 2,6Analog zum Rekord P2 überarbeitete Karosserie.

1964–1968Kapitän/Admiral/
Diplomat A
(Opel KAD A)Völlige Neuentwicklung in betont sachlich-imposantem Stil mit großem hinterem Überhang. Die „großen Drei“ waren optisch und technisch nahezu identisch, hatten aber Unterschiede in der Ausstattung und der Motorisierung. Nur den Diplomat A gab es auch zeitweise als Coupé, was allerdings nur 347mal (bei Karmann) gebaut wurde.

1969–1977Kapitän/Admiral/
Diplomat B
(Opel KAD B)Noch wuchtigere Karosserie. Der Diplomat unterschied sich von seinen Brüdern äußerlich dadurch, dass er, ähnlich wie der Strich Acht von Mercedes, stehende statt waagerechte Scheinwerfer hatte und war ab 1973 auch als V8-Langversion lieferbar. Diese Baureihe war aber trotz aufwendiger Technik kaum gefragt. Der Kapitän wurde bis 1970 produziert, der Admiral bis 1976. Als letzter Opel der Oberklasse wurde 1977 der Diplomat eingestellt.


Sportwagen

1968–1973
103.473GTZweisitziges Coupé auf dem Fahrgestell des Kadett B. Besonderes Merkmal: Klappscheinwerfer.

1971–1974
127Intermechanica IndraCabrio und Coupé auf Basis des Diplomat V8.

2000–2005
7.996SpeedsterReinrassiger Sportwagen auf der Basis des Lotus Elise S1, bei Lotus hergestellt.

2007–2009
7.519GTWiederbelebung des Namens Opel GT nach über 30 Jahren, diesmal als zweisitziger Roadster auf Basis der Kappa-Plattform von GM und baugleich mit dem Saturn Sky.


Microvan

2000–2007Agila ADer mit Opel-Motoren im GM-Werk Gliwice (Gleiwitz, Polen) produzierte Agila A ist baugleich mit dem Suzuki Wagon R+.

2008-2014Agila BDas zweite Agila-Modell hat Motoren von Suzuki bzw. GM/Fiat und wird als Schwestermodell des Suzuki Splash bei Magyar Suzuki in Esztergom (Ungarn) hergestellt.


Minivan

2003–2009Meriva AIm Gegensatz zum größeren Zafira basiert der Meriva auf dem Corsa C und bietet maximal fünf Sitzplätze. Ein Facelift folgte 2006 und ein stärkerer Motor mit 180 PS (Meriva OPC) wurden zeitgleich eingeführt.

seit 2010Meriva BWeiterentwicklung des Vorläufers Meriva A. Die Türen im Fond sind entgegengesetzt angeschlagen und öffnen bis zu 87 Grad. Das Sitzkonzept wurde weiter verbessert, die Optik lehnt sich an die neue Opel Formensprache des Insignia an.


Hochdachkombi

1994–2001Combo BHochdachkombi auf Basis des Corsa B. Sein Vorgänger Kadett E Combo (1986–1994) war eine Variante des Kadett E. Erst seit 1994 führt Opel den Combo als eigenständiges Modell.

2001–2010Combo CHochdachkombi auf Basis des Corsa C. Seit 2007 wird er in Saragossa/Spanien produziert, davor war es Azambuja/Portugal. Einstellung im Sommer 2010

seit 2011Combo DAuf Basis des Fiat Doblo entsteht im Rahmen einer Zusammenarbeit der Combo D. Beide Fahrzeuge werden im Tofas Werk in Bursa, Turkei gebaut. Die Abmaße beider Modelle sind identisch. Nur Kühlergrill und Frontstoßfänger sind nach den Herstellern angepasst. Vorstellung erfolgte zur IAA 2011, Markteinführung ab Jan 2012.


Kompaktvan

1999–2005
rd. 1.400.000Zafira ABasiert auf dem Astra G, hat aber eine veränderte Karosserie mit verkürzter Motorhaube und sieben sehr variabel konfigurierbaren Sitzplätzen. Er erhielt 2003 ein Facelift und er war ebenso als sportliche OPC-Variante mit 2 Liter Turbomotor und 192 PS. Sehr erfolgreiches Modell.

2005 - 2014Zafira BDie zweite Generation baut auf der Plattform des aktuellen Astra H auf und bekam neue Dieselmotoren mit Common-Rail-Technik und 100 bis 150 PS (1,9 Liter). 2008 folgte eine optische und motorische Aufwertung.

seit 2011Zafira TourerWeiterentwicklung des Konzeptes. Nicht nur die Sitze in der dritten, sondern auch die in der zweiten Reihe lassen sich plan zum Wagenboden wegfalten.


Van

1996– - 1999
53.751
Sintra
Erster Opel-Van auf Basis der GM-Fahrzeuge Chevrolet Venture und Pontiac TransSport. Nach Veröffentlichung sehr schlechter Crashtest- und Bremsversuche ging der ohnehin mäßige Verkaufserfolg weiter zurück. Der Wagen wurde schon nach wenigen Jahren wieder vom Markt genommen.


Elektrofahrzeuge

Ampera 2011 -2015
Erstes Serienfahrzeug von Opel. Der kompakte Hauptelektromotor hat eine Leistung von 111kW (150 PS). Bei schneller Fahrt wird der Hauptelektomotor durch den Generator unterstützt, der ebenfalls als Elektromotor fungiert. Die Lithium-Ionen-Batterie ist 16 kWh stark. Ein 1,4 Liter Benzinmotor, mit einer Leistung von 63kW (86 PS) springt automatisch an und verlängert die Reichweite des Fahrzeuges auf über 500 km.

Ampera-e (seit 2017)
Zweites Elektrofahrzeug mit .....


Kleinbusse

1973–1987Bedford BlitzDer Kleinbus wurde von Bedford übernommen und von Vauxhall gebaut. Der Bedford Blitz war in Deutschland aber nur wenig erfolgreich.

seit 2001Vivaro Combi/Tour/LifeKleinbus, nahezu baugleich mit Renault Trafic und Nissan Primastar.


Geländewagen

1991–1998
68.012
Frontera A
Erster Geländewagen aus dem Hause Opel, der wie der Monterey ein Lizenzbau der Marke Isuzu war. Motorentechnisch orientierte er sich (zumindest anfangs) am Omega A.

1998–2003
24.500
Frontera B
1998 erfolgt die Markteinführung des Opel Frontera B. Das Fahrzeug war, wie sein Vorgänger (Frontera A), als Zweitürer mit kurzem Radstand (Frontera Sport) und Viertürer mit langem Radstand (Frontera) erhältlich. 2003 wurde die Produktion in Großbritannien eingestellt.

Monterey 1992 - –1999
18.198
Der Opel Monterey wurde von 1992 bis 1999 gebaut und teilte seine Form mit dem Isuzu Trooper.
Ebenfalls wie der Frontera, wurde er als dreitürige RS-Version und als fünftürige Langversion angeboten. Er erhielt im Frühjahr 1998 ein Facelift, bei dem die Front etwas freundlicher und runder gestaltet und die Motorenpalette etwas überarbeitet wurde. Opel stellte den Import des Monterey im Frühjahr 1999 ein. Ab Januar 2000 übernahm Isuzu wieder selbst den Vertrieb in Deutschland.

Antara 2006 - 2015
Der neue SUV und Frontera-Nachfolger ist seit Herbst 2006 erhältlich und hat 120 bis 227 PS. Gebaut wird der Antara in Korea von Daewoo. Ende 2010 erhält der Antara ein Facelift mit Aufwertungen des Innenraumes sowie der Einheitlichen Opel Front Sicht.

seit 2012Mokka A
Ein SUV auf Basis der Corsa Plattform, der unterhalb des Antara angesiedelt ist. Gebaut wird der Mokka - wie der große Bruder- zunächst in Korea, ab 2014 dann auch zusätzlich in Spanien.


Nutzfahrzeuge

1932–1954Blitz
Der Blitz der ersten Generation wurde in zahlreichen Varianten gebaut.
Von 1944 bis 1949 Lizenzbau des 3-Tonners auch bei Mercedes Benz in Gaggenau.

1951–1960Blitz
Der Blitz der zweiten Generation hatte eine Nutzlast von 1,75 Tonnen.

1960–1965Blitz
Der Blitz der dritten Generation hatte eine Nutzlast von 1,9 Tonnen.

1966–1975Blitz
Die letzte Blitz-Baureihe mit Nutzlasten von 1,7 bis 2,4 Tonnen.

1973–1987Bedford Blitz
Der Kleintransporter wurde von Bedford übernommen und von Vauxhall gebaut. Der Bedford Blitz war in Deutschland aber nur wenig erfolgreich.

1992–2001
13.000Campo
Der Pickup teilt sich seine Form mit dem Isuzu TF.

1994–2001Combo B
Nachfolger des Kadett Combo auf Basis des Kadett E. Ab 1994 eigenes Modell als Corsa B mit Kastenaufbau.

1997–2000Arena
Renault Trafic mit geringen Modifikationen

1998–2010Movano A
Nach über 20 Jahren Pause baute Opel erst 1998 wieder einen Kleintransporter, der zusammen mit Renault und Nissan entwickelt wurde.
Im Oktober 2003 wurde er optisch überarbeitet und erhielt eine neue Front sowie einem modifizierten Heck

2001 - 2011Combo C
Ein Kastenwagen auf Basis des Corsa, der bis 2007 im GM-Werk Azambuja (Portugal) gefertigt wurde, später in Saragossa (Spanien) vom Band lief.

Combo D 2011 - 2018
Nachfolger des bekannten Kastenwagen, baugleich mit dem Fiat Diablo

seit 2001Vivaro
Kleintransporter, nahezu baugleich mit Renault Trafic und Nissan Primastar.

seit 2010Movano B
Mittelgroßer Transporter, nahezu baugleich mit Renault Master oder Nissan Interstar.


Historische Modelle (Auswahl)

1899–1901
Patentmotorwagen „System Lutzmann“
Das erste Opel-Automobil wurde in Zusammenarbeit mit Friedrich Lutzmann entwickelt.

19094/8 PS „Doktorwagen“
Der erste Opel-Pkw, der für eine breitere Masse zugänglich war. „Doktorwagen“ wird er genannt, da er besonders bei Ärzten, Tierärzten und Apothekern beliebt war.

191412,3-Liter-Rennwagen
4 Zylinder, 260 PS, 228 km/h, Gewicht 2.000 kg

1924–1931„Laubfrosch“
Das erste in Deutschland am Fließband gebaute Automobil.

1928RAK2
Raketenauto für Versuchsfahrten auf der Berliner AVUS.

1935–1937P4
Der für vier Personen vorgesehene P4 gilt als das erste „Volksauto“. Dank seiner recht großen Bodenfreiheit bewährt er sich auch auf Strecken abseits der Autostraßen.

1935–1953Olympia
Der erste deutsche Pkw mit selbsttragender, komplett aus Stahl gefertigter Karosserie. Sein Nachfolger wurde 1953 der Olympia Rekord mit "Ponton-"Karosserie.

1936–1940Kadett
Der erste Opel „Kadett“ war ein großer Erfolg: über 107.000 Stück wurden gebaut.

1937–1938Super 6
Vorgänger des „Kapitän“ (2,5 Liter Motor/55 PS).

1972Dieselweltrekord GT
Dieses Versuchsfahrzeug hielt 1972 etliche Rekorde für Dieselfahrzeuge.

GT2 1975
Diese Studie wurde 1975 auf der IAA vorgestellt. Das Fahrzeug verfügte über 2 Schiebetüren.